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Psychische Erkrankungen & COVID-19 Impfung? Videoproduktion mit Sabine Maur (Landespsychotherapeutenkammer RLP)

Das Thema Impfung ist mit vielen Unsicherheiten verbunden und es ist schwer, den Überblick zu behalten, um eine gute Entscheidung zu treffen. Uns liegt am Herzen, Menschen mit einer psychischen Erkrankung in dieser Situation zu unterstützen. In diesem Video beantworten wir deshalb acht Fragen rundum psychische Erkrankungen und die Corona-Impfung.

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Bericht zum 4. Interdisziplinären Kopfschmerzsymposium Mainz

Die Pharmazeutische Zeitung berichtet über das 4. Interdisziplinäre Kopfschmerzsymposium Mainz, welches am 12.01.2022 als Online-Veranstaltung von Dr. Timo Klan in Zusammenarbeit mit der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft ausgerichtet wurde.

Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch: Informieren und beraten senkt di | PZ – Pharmazeutische Zeitung (pharmazeutische-zeitung.de)

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Deutschlandweite Online-Studie zu den Auswirkungen der zweiten Welle der COVID-19-Pandemie auf das Alltagsleben der Menschen in Deutschland sucht Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Die deutschlandweite Online-Studie der Johannes Gutenberg Universität Mainz, der Universität Witten/Herdecke sowie des Psychotraumazentrums am Bundeswehrkrankenhaus Berlin untersucht Stress und Belastung während der zweiten Welle der COVID-19 Pandemie.

Das Psychologische Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), die Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke und das Psychotraumazentrum der Bundeswehr am Bundeswehrkrankenhaus Berlin hatten zu Beginn der Pandemie im Jahr 2020 die Online-Befragung „Stress und Belastungen während der COVID-19 Pandemie“ initiiert. Aufgrund der weiter anhaltenden, angespannten Lage der Pandemie und den damit einhergehenden weitreichenden Einschränkungen für die Bevölkerung haben wir eine erneute Erhebung des Stresses und der Belastung während der zweiten Welle der COVID-19 Pandemie angestoßen.

Insbesondere die Auswirkungen des langanhaltenden, harten Lockdowns führen bei uns allen zu Ausnahmezuständen, in denen Stress, Gefühle der Ohnmacht und der Unsicherheit vorherrschend sind. Die verminderten sozialen Kontakte, die geschlossene Gastronomie, der geschlossene Einzelhandel und die fehlenden Möglichkeiten unseren Hobbies und dem gewohnten Alltagsleben nachzugehen führen in der gesamten Bevölkerung zu anhaltendem Stress und enormen sozialen, persönlichen wie auch finanziellen Belastungen. Die Pandemie vermindert sehr deutlich spürbar unsere Lebensqualität, und aus diesem Grund hat die Erforschung der Auswirkungen der Pandemie auf die Menschen eine hohe Priorität. „Wir wollen durch unsere Studie ein Bild davon gewinnen, welche Probleme die Menschen in Deutschland durch die COVID-19-Pandemie haben und wie wir die politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger beraten können im Hinblick auf ein Management zukünftiger Pandemien, das die Bedürfnisse und Probleme der Menschen optimal berücksichtigt“, so Prof. Dr. Martina Piefke von der Universität Witten/Herdecke. „Besonders wichtig ist es daher auch, nun in dieser harten Lockdown-Phase möglichst viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen als Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Studie zu gewinnen, damit wir uns einen detaillierten Gesamteindruck der Auswirkungen der zweiten Welle der Pandemie auf die Menschen in Deutschland verschaffen können.“

„Die Studie beschäftigt sich weiterhin mit der Frage, was die Allgemeinbevölkerung über die COVID-19-Pandemie beziehungsweise das Coronavirus denkt und welche gesundheitlichen Begleiterscheinungen und Auswirkungen mit der Pandemie verbunden sind“, ergänzt Jun.-Prof. Dr. Stefanie Jungmann von der JGU. „Bislang liegen zu diesem ganz erheblich die Lebensqualität der Menschen in Deutschland betreffenden Thema nur wenige Daten vor.“

Oberstarzt Dr. Gerd Willmund vom Psychotraumazentrum: "Uns interessiert, wie wir Sorgen und Nöte aber auch Langzeiteffekten begegnen können, um die Menschen noch besser in dieser herausfordernden Situation zu unterstützen."

Diese Umfrage richtet sich an alle Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind. Die Bearbeitungsdauer beträgt circa 20 Minuten. Eine Teilnahme ist bis zum 30. April 2021 möglich. Bei Interesse kann zudem an einer zweiten, 10-minütigen Befragung 8 Wochen später teilgenommen werden.

Diese zweite Befragung hat das Ziel, die Wahrnehmung und Auswirkungen der Pandemie über die Zeit zu untersuchen. Als Aufwandsentschädigung werden jeweils Einkaufsgutscheine verlost. Die Studie ist über den Link https://www.soscisurvey.de/COVID19_Stress/ zu erreichen.

 

Kontakt:

Frau Jun.-Prof. Dr. Stefanie Jungmann

Abteilung für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Experimentelle Psychopathologie

Psychologisches Institut

Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

55122 Mainz

Tel. +49 6131 39-39201

E-Mail: jungmann@uni-mainz.de

E-Mail für Studienangelegenheiten: Studie-Klinische-Psychologie@uni-mainz.de

 

Univ.-Prof. Dr. Martina Piefke,

Frau Lena Goldschmidt (B.Sc. Psychologie),

Frau Ronja Rogalka (M.Sc. Psychologie)

Herr Vincent Nin (B.Sc. Psychologie)

Fakultät für Gesundheit

Universität Witten/Herdecke

Alfred-Herrhausen-Str. 50

58448 Witten

E-Mail: Studie-Klinische-Psychologie@uni-mainz.de

 

Oberstarzt Dr. med. Gerd Willmund

Bundeswehrkrankenhaus Berlin

Klinik VI - Psychiatrie und Psychotherapie

Forschungssektion VI B

Scharnhorststr. 13

10115 Berlin

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COVID-19: Psychische Belastung wächst besonders für Risikogruppen

Erste Ergebnisse einer Online-Befragung zu Kontaktbeschränkungen und Quarantäne – Psychologisches Institut sucht Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer für Folgestudie mit Blick auf Impfungen

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind für uns alle auf die ein oder andere Weise deutlich zu spüren. Eine Online-Studie des Psychologischen Instituts der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist der Frage nachgegangen, wie sich insbesondere Quarantänemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen auf das psychische Wohlergehen auswirken. Die Ergebnisse zeigen, dass es während des ersten Lockdowns zu einem deutlichen Anstieg von Symptomen der Angst, Depressivität und körperlichen Beschwerden kam. Die Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmer berichteten zudem über zahlreiche Einschränkungen und Veränderungen aufgrund der Beschränkungen wie zum Beispiel Einschränkungen in ihrer Berufstätigkeit und den Freizeitaktivitäten, vermehrte Konflikte zu Hause oder erhöhte Einsamkeit. Dabei zeigten sich Personen mit einer psychischen Störung besonders betroffen.

Überraschenderweise hatte die Dauer der Kontaktbeschränkungsmaßnahmen fast keinen Einfluss auf die wahrgenommene Belastung. Dies könnte nach Einschätzung der Studienleitung vom Psychologischen Institut darauf hindeuten, dass die gesundheitliche Bedrohung durch die Pandemie und weniger die getroffenen Schutzmaßnahmen für die berichtete Belastung verantwortlich ist.

Eine Nachfolgestudie unter Leitung von Dr. Anne-Kathrin Bräscher und Prof. Dr. Michael Witthöft untersucht nun die psychischen und körperlichen Langzeiteffekte rund um COVID-19. Hier geht es neben den psychischen Auswirkungen von Kontaktbeschränkungsmaßnahmen auch um die Einstellung zur Impfung gegen SARS-CoV-2 und um potenzielle chronische Folgen einer COVID-19-Erkrankung, auch als „Long-COVID“ bezeichnet. Angesprochen sind Personen ab 16 Jahren aus der Allgemeinbevölkerung mit und ohne psychische Störung. Die Online-Befragungen finden über einen Zeitraum von 24 Monaten alle 6 Wochen statt. Zu jedem Messzeitpunkt besteht die Chance auf den Gewinn eines Einkaufsgutscheins im Wert von 20 Euro. Die Umfrage dauert ca. 15 Minuten und ist direkt über den Link https://www.soscisurvey.de/corona-verlaufsstudie/?q=A1 zu erreichen. Interessierte sind herzlich eingeladen, jederzeit ab dem 21. Dezember 2020 daran teilzunehmen.

Weitere Informationen sind unter der E-Mail-Adresse corona-verlaufsstudie@uni-mainz.de erhältlich.

Kontakt:
Dr. Anne-Kathrin Bräscher / Prof. Dr. Michael Witthöft

Abteilung für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Experimentelle Psychopathologie

Psychologisches Institut

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

55122 Mainz

E-Mail: corona-verlaufsstudie@uni-mainz.de

https://klipsy.uni-mainz.de/abteilungsmitglieder/braescher/

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Neue Online-Studie zur Körperwahrnehmung bei Kindern und Jugendlichen

Studie am Psychologischen Institut der JGU untersucht die Körperwahrnehmung bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 8-17 Jahren sowie deren Eltern

Die Wahrnehmung des eigenen Körpers spielt in unserem Alltag eine wichtige Rolle, wie beispielsweise die Wahrnehmung von Hunger, Durst und Schmerzen. Bisherige Studien im Erwachsenenalter zeigten, dass die Körperwahrnehmung enge Zusammenhänge mit der körperlichen und psychischen Gesundheit aufweist. Allerdings sind Körperwahrnehmungen bei Kindern und Jugendlichen kaum erforscht. Auch über die Rolle der elterlichen Körperwahrnehmung sowie über die Zusammenhänge der kindlichen und elterlichen Wahrnehmung ist wenig bekannt.

Die Abteilung Klinische Psychologie, Psychotherapie und Experimentelle Psychopathologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) führt aktuell eine Online-Studie durch mit dem Ziel deutschsprachige Versionen von Fragebögen zur Wahrnehmung des Körperinneren, wie Atmung und Herzschlag, sowie zur Erfassung von körperbezogenen Einstellungen und Überzeugungen jeweils für Kinder, Jugendliche und Eltern hinsichtlich ihrer Angemessenheit und Qualität zu untersuchen. Darüber hinaus sollen Zusammenhänge der Körperwahrnehmung der Kinder und Eltern mit deren psychischen und körperlichen Gesundheit sowie Veränderungen der Körperwahrnehmung während der COVID-19 Pandemie untersucht werden.

Die Bearbeitungsdauer für die Studie beträgt für Eltern etwa 25 Minuten und für Kinder und Jugendliche etwa 20 Minuten. Eine Teilnahme ist für alle Eltern und Kinder und Jugendliche im Alter von 8-17 Jahren möglich. Die Teilnahme der Kinder und Jugendlichen setzt die Einwilligung der Eltern voraus. Der Link für die Kinder- und Jugendlichenversion ist zugänglich, nachdem ein Elternteil an der Studie teilgenommen hat. Die Eltern und Kinder erhalten jeweils eine Aufwandsentschädigung. Die Studie ist über https://www.soscisurvey.de/StudieKoerperwahrnehmung/ für Eltern bis zum 15.02.2021 zu erreichen.

 

Kontakt:

Jun.-Prof. Dr. Stefanie Jungmann

Abteilung für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Experimentelle Psychopathologie
Psychologisches Institut

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

55099 Mainz

Tel. +49 6131 39-39201

E-Mail: jungmann@uni-mainz.de

https://klipsy.uni-mainz.de/abteilungsmitglieder/jungmann/

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Online-Studie „Wie zeige ich mich in sozialen Medien?“ sucht Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Bisherige Studien zeigten einerseits, dass eine authentische Darstellung der eigenen Person in den sozialen Medien mit einem positiven Selbstwertgefühl und einer höheren wahrgenommenen sozialen Unterstützung einhergeht. Andererseits finden sich aber auch ungünstige Auswirkungen sozialer Medien, wie zum Beispiel eine ständige Beschäftigung, wie man von Anderen wahrgenommen wird oder ein negatives Befinden (zum Beispiel Stichwörter „Blogger Burnout“ und „facebook Depression“).

Um sowohl die positiven als auch die negativen Auswirkungen näher zu betrachten, haben zwei Masterarbeiten das Ziel, die Zusammenhänge zwischen der Selbstdarstellung in sozialen Medien mit Persönlichkeitsmerkmalen, dem emotionalen Befinden sowie der psychischen Gesundheit zu untersuchen.

Die Umfrage richtet sich an alle Personen ab 18 Jahren, die regelmäßig (mindestens einmal im Monat) Beiträge wie Texte oder Fotos von sich selbst in den sozialen Medien veröffentlichen. Die Bearbeitungsdauer beträgt insgesamt circa 70 Minuten, verteilt auf drei Studienteile. Eine Teilnahme ist bis zum 30. September 2020 möglich. Als Aufwandsentschädigung werden Geschenkgutscheine verlost. Die Studie ist über den Link https://www.soscisurvey.de/Selbstpraesentation-social-media/ zu erreichen.

Kontakt:

Jun.-Prof. Dr. Stefanie Jungmann

E-Mail: jungmann@uni-mainz.de

Friederike Dippel

E-Mail: fdippel@students.uni-mainz.de

Sabrina Geist

E-Mail: sgeist@students.uni-mainz.de

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